wjar
B2B-Marketing mit ❤️ und 🧠

Stimmungswandel in der Generation Future

Die Zukunftsstudie 2026 der Schörghuber Gruppe zeigt einen klaren Stimmungswandel in der »Generation Future«.

Wie möchte die »Generation Future« in Zukunft wohnen? (Grafik: Schörghuber Gruppe).

Junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren blicken zwar deutlich nüchterner auf die Zukunft als noch vor zwei Jahren, reagieren auf Krisen, wirtschaftliche Unsicherheiten und gesellschaftliche Spannungen aber nicht mit Resignation, sondern mit Pragmatismus und einem stärkeren Fokus auf Stabilität.

Für die dritte Ausgabe der wissenschaftlich begleiteten Studie wurden 2000 Personen aus den Generationen Y und Z befragt. Untersucht wurden die Bereiche Arbeiten, Wohnen, Reisen und Konsum. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Prioritäten junger Menschen verschoben haben: Lebensqualität im Alltag, Sicherheit und verlässliche Strukturen gewinnen an Bedeutung.

Arbeit und Wohnen

Im Bereich Arbeit bleibt Selbstverwirklichung wichtig. Arbeit soll für die meisten Spaß machen und Zufriedenheit stiften. Gleichzeitig zeigt sich ein deutlicher Realismus: Nur ein Teil der Befragten arbeitet im Wunschberuf, viele sehen ihre Tätigkeit vor allem als Mittel zum Einkommen. Damit verbindet die Generation Future hohe Ansprüche mit einem nüchternen Blick auf die eigene berufliche Wirklichkeit.

Beim Wohnen stehen hohe Erwartungen einer zunehmend skeptischen Sicht auf den Markt gegenüber. Für viele gehört eine größere Wohnfläche weiterhin zu einem guten Leben. Zugleich wächst der Wunsch nach Eigentum, am liebsten in Form eines Hauses. Im Vergleich zu früheren Erhebungen hat die langfristige Sicherheit an Attraktivität gewonnen, während die Lage auf dem Wohnungsmarkt als weiterhin angespannt eingeschätzt wird.

Reisen und Konsum

Reisen bleibt für viele ein wichtiger Ausgleich und wird bewusst als hochwertige Zeit des Jahres gestaltet. Bevorzugt werden gemeinsame Urlaube mit Partnerin oder Partner, aber auch Reisen mit Freundinnen und Freunden oder der Familie. Qualität zählt dabei mehr als Häufigkeit: Viele sparen im Alltag, um sich im Urlaub mehr leisten zu können. Gleichzeitig spielt Nachhaltigkeit eine spürbare Rolle. Ein Teil der Befragten würde auf Fernreisen verzichten oder für klimafreundlichere Reisen mehr bezahlen, doch ökologische Motive wirken weniger streng als in früheren Jahren.

Auch beim Konsum zeigt sich ein pragmatisches Verhalten. Einkaufen soll vor allem bequem, verfügbar und effizient sein. Konsum verliert als Selbstzweck an Bedeutung, wichtiger sind soziale Kontakte und gemeinsam verbrachte Zeit. Nachhaltigkeit bleibt zwar ein Thema, wird aber vor allem danach beurteilt, ob sie sich im Alltag tatsächlich umsetzen lässt.

Fazit

Insgesamt zeichnet die Studie das Bild einer Generation, die auf äußere Unsicherheiten mit einer bewussten Fokussierung auf das Eigene reagiert. Wohnen, Arbeit und soziale Beziehungen bilden dabei die wichtigsten Säulen.

Trotz steigender Kosten, schwieriger Marktbedingungen oder äußerer Unsicherheiten gestaltet sie ihren Alltag nach den eigenen Vorstellungen. Selbstfürsorge steht im Mittelpunkt. Jedoch nicht im Sinne einer egoistischen Spaß- oder Genussorientierung - vielmehr zeigt sich ein bodenständiger und verantwortungsvoller Lebensstil, der an einem traditionellen Wertesystem ausgerichtet ist.

Themen wie Nachhaltigkeit bleiben dabei relevant, müssen sich jedoch zunehmend an ihrer konkreten Umsetzbarkeit und ihrer Vereinbarkeit mit dem Alltag messen lassen. [pm]

Die Studie steht auf der Schörghuber-Website zum Download bereit.