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Schüler für Ausbildungsberufe interessieren

Die berufliche Zukunft will gut geplant sein, warum also nicht bereits in der Schule damit anfangen? Bei dieser Planung will die Veranstaltungsreihe »Woche der offenen Unternehmen im Erzgebirgskreis« unterstützen, die vom 12. bis 17. März stattfindet.

Am 14. März um 15:00 Uhr bietet die Kunststofftechnik Weißbach GmbH (KTW) Schülern einen Überblick über die Berufsbilder Zerspanungsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Maschinen- und Anlagenführer/in. Nach einem Werksrundgang, der den Schülern das Unternehmen und das Thema Kunststoffe näher bringt, geht es in die betriebseigene Lehrwerkstatt. Die acht KTW-Azubis stehen dabei den Schülern Rede und Antwort rund um die Berufsbilder und den Unternehmensalltag bei KTW. Zudem leiten die Auszubildenden die Schüler bei der Produktion eines einfachen Werkstücks an.

Mit der betriebseigenen Lehrwerkstatt will das Familienunternehmen die Weichen für die Zukunft stellen und technische Grundlagen selbst vermitteln. Dafür wurde ein Teil der Fertigungshalle umgebaut und mit der nötigen Technik ausgestattet. Unter fachmännischer Anleitung lernen die Auszubildenden alle berufspraktischen Fertigkeiten und werden so schnell in die Arbeitsprozesse bei KTW einbezogen. Das Unternehmen unterstützt zudem z.B. eine Mittelschule, um Schülern einen Einblick in technische Berufsbilder zu geben. In Exkursionen, Praktika oder zu speziellen Aktionen, wie die »Woche der offenen Unternehmen« können die Schüler ihre Stärken und Schwächen mit den Anforderungen an eine Ausbildung abgleichen. Für dieses Engagement wurde das Unternehmen 2017 im Rahmen der Messe Intec mit dem Intec-Preis für Nachwuchsarbeit ausgezeichnet.

Das mittelständische Familienunternehmen fertigt seit über 25 Jahren kundenspezifische Lösungen aus Kunststoff. Dank hervorragend ausgebildeter Fachkräfte sowie des ständig modernisierten Maschinenparks konnte die Fertigung laut Unternehmensangaben kontinuierlich erweitert werden. Ursprünglich auf den Anlagen- und Schwimmbadbau spezialisiert, wurde zunehmend die Verarbeitung von Kunststoffhalbzeugen zu technischen Teilen, Behältern und Apparaten für das produzierende Gewerbe vorangetrieben. 52 Mitarbeiter fertigen in Gornau eine breit gefächerte Palette von Bauteilen, Behältern bis zu komplexen Großanlagen für den Maschinen- und Anlagenbau, die Medizin- und Umwelttechnik sowie für die Halbleiterindustrie. [via Pressebox]