B2B-Kommunikationsverband bvik erwartet für 2021 einen Digitalisierungsschub

Die 10 Top-Trends für das B2B-Marketing laut bvik (Grafik: bvik).

Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) hat mit seinem »Trendbarometer Industriekommunikation« die Top-Trends im B2B-Marketing 2021 aus Sicht der eigenen Verbands-Community identifiziert:

  1. B2B-Kunden erwarten eine B2C-Customer-Experience
  2. B2B-Marketer müssen sich neue Soft- und Hard-Skills aneignen
  3. Marketing-Automation wird zum Standard im B2B
  4. Social-Selling wird zum etablierten Marketingkanal
  5. Digitale Vertriebsplattformen werden für das B2B-Marketing relevanter
  6. Personalisierte Kommunikation wird zum Muss im B2B
  7. Marketing wird zum Treiber von digitalen Transformationsprozessen
  8. Künstliche Intelligenz (KI) wird wesentlicher Bestandteil des B2B-Marketings
  9. Account-Based-Marketing (ABM) wird das Inbound-Marketing ergänzen
  10. Silosrukturen zwischen Marketing, IT und Vertrieb werden aufweichen

Die Befragung wurde in Zusammenarbeit mit der DHBW Mosbach im November 2020 durchgeführt. Laut Verbandsangabe gaben über 320 B2B-Marketer aus B2B-Unternehmen sowie Marketing- und Kommunikationsdienstleistern ihre Einschätzungen zu den B2B-Marketingtrends ab.

Im Vergleich zu den Ergebnissen 2018 und 2019 habe 2020 das Thema Digitalisierung weiter an Bedeutung gewonnen. Durchgängig hohe Zustimmungswerte wurden für die zunehmende Bedeutung von Marketing-Automation, Social-Selling sowie digitalen Vertriebsplattformen und auch dem Einsatz von Big Data und KI verzeichnet. Das Thema Digitalisierung soll laut Verbandsprognose mehr Raum einnehmen, aufgrund mangelnder Ressourcen oder auch fehlender digitaler Unternehmensstruktur jedoch nicht mit dem hohen Druck, den man erwarten würde.

Digitale Leadgenerierung

Der Verband zählt digitale Leadgenerierung und Marketing-Automation zu den wichtigsten Zukunftsthemen. Denn durch eine automatisierte Kampagnensteuerung ließen sich nicht nur Marketing- und Vertriebsprozesse effizienter gestalten, sondern auch die gesamte Kundenkommunikation verbessern.

Da der Fokus zunehmend auf digitalen Maßnahmen liege, seien neue Kompetenzen gefragt und neue Kompetezen sowie Knowhow müssten aufgebaut werden. Hierfür sei auch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen Marketing, Vertrieb und IT notwendig, das Aufbrechen von Silos innerhalb der Unternehmen sei aber immer noch großes Problem, das das Vorankommen bei Marketing-Automation und bei der digitalen Leadgenerierung hemme.

Alle Beteiligten sollten gemeinsam mit Kommunikationsdienstleistern eine neue Welt der Customer Experience gestalten, die Kundinnen und Kunden echte Kauferlebnisse biete – ähnlich wie es im B2C längst der Fall sei. [pm]

Weiterführender Link: Zusammenfassung der Ergebnisse auf der bvik-Seite.

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