Signal für Messeneustart?

Messe Nürnberg, die neue Halle 3c (aufgenommen während der sps/ipc/drives 2018).

Der Auma (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.) sieht Licht am Ende des Tunnels: In einer Pressemeldung verkündet er, dass künftig die Bundesländer darüber entscheiden sollen, ab wann die Durchführung von Messen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt sei. Gleichzeitig würden Messen nicht mehr als Teil der Kategorie Großveranstaltungen betrachtet, was  Ergebnis der Vereinbarungen von Bundesregierung und Bundesländern vom 6. Mai 2020 sei.

Der Verband sieht darin einen wichtigen Schritt in Richtung Neustart der Messewirtschaft. Messen würden als Innovations- und Kooperationsplattformen für die Erholung der deutschen Wirtschaft kurz- und mittelfristig wichtige Impulse geben. Der Verband habe bereits Vorschläge dazu ausgearbeitet, die auch hohe Anforderungen für Hygiene- und Abstandsregeln bei der Durchführung von Messen erfüllen sollen, und will den Behörden damit beratend zur Seite stehen. [pm]

In NRW sollen Fachmessen und Kongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen ab Ende Mai wieder erlaubt sein. Auf Clap wird schon Richtung Dmexco spekuliert (dort ist auch die Quelle zum NRW-Start von Fachmessen verlinkt).

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