Fastfoodkette will den »Plexit«

Die kompakte Version des Nachhaltigkeitsberichts liegt in den Restaurants aus. Bild: McDonald’s

Verpackungen allgemein und besonders die aus Kunststoff stehen auf dem Prüfstand. Auch McDonald’s will zukünftig für weniger Plastik- und Verpackungsmüll verantwortlich sein und plant daher, Verpackungsmüll zu reduzieren und Einwegplastikartikel abzuschaffen. Im Oktober sollen die Plastikhalter der Luftballons durch eine Papiervariante ersetzt werden. Bis Ende 2019 soll die kleine Portion Chicken McNuggets in einer Papiertüte statt in einer Papierschachtel serviert werden. Dies seien die ersten Schritte zur Umsetzung des im Juni veröffentlichten Fahrplans zur Reduzierung von Plastik- und Verpackungsmüll. Ab 2020 sollen dann die Desserts fast ohne Plastik auskommen.

Bereits im Vorfeld wird auf die kommenden Maßnahmen aufmerksam gemacht. Bild: McDonald’s

Neben der Reduktion von Plastik und Verpackungen sei auch Recycling ein zentrales Thema. Gemeinsam mit dem Logistikpartner Havi hat die Fastfoodkette nach eigenen Angaben einen Recyclingprozess für Getränkebecher entwickelt, über den in den Restaurants anfallende Papierbecher wiederverwertet werden sollen. Seit April, so das Unternehmen, werden die Becher in den Restaurants separat gesammelt und einem wertstofflichen Recycling zugeführt. Neben der Verarbeitung zu Trockenbauwänden werde in einem Pilotprojekt auch die Aufbereitung zu Hygienepapier getestet. Jährlich könnten so rund 1000 Tonnen Papierbecher stofflich recycelt werden. [pm]

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