Zeitersparnis bei der Katalogerstellung

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Kärcher, Hersteller von Reinigungsgeräten für den privaten und gewerblichen Einsatz, war auf der Suche nach einer Automatisierungslösung für seine Kataloge. Die bestehende, historisch gewachsene Lösung zur Erstellung der Kataloge, war aufwendig und nicht mehr zeitgemäß. Dass Kataloge auch weiterhin von zentraler Bedeutung für die Unternehmensgruppe im In- und Ausland sind, brachte eine extra zu diesem Zweck in Auftrag gegebene Umfrage bei Händlern in Deutschland, England und Spanien ans Tageslicht. Das Ergebnis war eindeutig: Der Katalog ist nach wie vor ein wichtiges  Nachschlagewerk für technische Daten und daher unverzichtbar im Vertriebsprozess.

Mit der Einführung der »Dynamic Publishing Software« von InBetween sollte zunächst der neue Trademarketing-Katalog automatisiert aus dem zugrundeliegenden Enterprise-PIM-System erstellt werden können. Der Trademarketing-Katalog bietet allen potenziellen Handelspartnern und den Auslandsgesellschaften einen kompakten Überblick über das aktuelle Sortiment von Werbeartikeln mit allen Produkteigenschaften, -varianten und Preisen. Mithilfe der Automatisierungssoftware wird der Katalog zwischenzeitlich zu 100 % automatisiert auf Deutsch und Englisch erstellt, und zunächst als PDF verteilt.

Dass die Software mit komplizierten Tabellendarstellungen gut umgehen kann, sowie die völlige Trennung von Daten und Layout waren laut Information des Software-Herstellers wesentlich bei der weiteren Umsetzung der internationalen Produktkataloge. Dadurch sei es möglich gewesen, die vielen kleinen manuellen Arbeiten auf ein Minimum zu reduzieren und so die Arbeitsabläufe insgesamt zu vereinfachen.

Mit der Automatisierung weiterer Kataloge möchte Kärcher weiter die Prozesse optimieren. Die Auslandsgesellschaften sollen in Zukunft selbst Kataloge mit ihrem individuellen Produktsortiment automatisiert aus dem PIM-System über »InBetween« erstellen. Die Ausleitung und Generierung des größten Katalogkapitels, das bisher bis zu einem Tag dauerte, soll zwischenzeitlich in weniger als einer Stunde möglich sein. Kleine Änderungen an den Templates seien dabei ohne Programmierung vom Unternehmen selbst umsetzbar, ohne  jedes Mal den Software-Hersteller zu beauftragen.

Das Automatisierungsprojekt soll trotz des knappen zeitlichen Rahmens und der hohen Anforderungen dank einer offenen und zielgerichteten Kommunikation auf beiden Seiten fristgerecht umgesetzt worden sein. Weitere mögliche Ausbauszenarien für die Zukunft betreffen die Erstellung einer sehr hohen Anzahl Datenblätter, die im Batchverfahren mit »InBetween« regelmäßig während der Nacht erstellt werden können, sowie die automatisierte Bereitstellung technischer Dokumentationen im Powerpoint-Format für die Kärcher Schulungsakademie. [via Pressebox]