Die 10 größten Zeitfresser in der PR

Infografik Die größten Zeitfresser in der PR Quelle: obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

Laut einer Umfrage von news aktuell und Faktenkontor kosten Abstimmungsschleifen PR-Schaffende mit Abstand am meisten Zeit. Auf Platz zwei der größten Zeitfresser landeten demnach unklare Zielsetzungen, gefolgt von schlechten Briefings. Die dpa-Tochter hat bei Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt, welche Faktoren sie bei der Arbeit am meisten aufhalten. Knapp 990 Kommunikationsprofis haben am PR-Trendmonitor teilgenommen.

Demnach sind es vor allem unnötige Abstimmungsprozesse, die den Befragten am häufigsten zusetzen (59%). Auch koste es viel Zeit, wenn Ziele nicht von Anfang an klar definiert wurden (44%). Fast ebenso häufig machen den Kommunikatoren schlechte Briefings zu schaffen (43%).

Infografik Ddie größte Zeitfresser in der PR Quelle: obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

Infografik Die größten Zeitfresser in der PR
Quelle: obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

Die Top Ten der größten Zeitfresser ist ein Beispiel dafür, dass Ineffizienz in Unternehmen vor allem durch Defizite bei interner Kommunikation und Organisation entsteht. Darüber hinaus fehlt es trotz fortschreitender Automatisierung immer noch häufig an digitalen PR-Werkzeugen, um Arbeitsprozesse zu optimieren.

Die Top 10 der Zeitfresser in der PR:

  1. Zu viele Abstimmungsschleifen 59%
  2. Unklare Zielsetzungen 44%
  3. Schlechte Briefings 43%
  4. Unstrukturierte Meetings 42%
  5. Administrative Aufgaben 42%
  6. Wechselnde Aufgabenstellung mitten im Projekt 26%
  7. Zu wenig Durchsetzungsfähigkeit gegenüber anderen Abteilungen 24%
  8. PR-Inhalte mit zig Tools auf vielen Kanälen posten müssen 23%
  9. Schlechtes Projektmanagement 21%
  10. Unzureichende Führung durch den Chef 19%

Quelle: PR-Trendmonitor 2018, Datenbasis: 987 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen
Methode: Online-Befragung, Mehrfachnennungen möglich
Befragungszeitraum: Februar 2018
Initiatoren der Umfrage: news aktuell und Faktenkontor [via Presseportal]