Trends statt Bilanz

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V. (AUMA) hat eine interaktive Online-Publikation zur Zukunft der Messewirtschaft veröffentlicht.

Die »AUMA Trends 2022/2023« lösen die bisherige Jahrespublikation »AUMA Bilanz« ab (Screenshot der AUMA-Online-Veröffentlichung).

Die Entwicklung der deutschen Messewirtschaft im dritten Jahr der Corona-Pandemie ist Schwerpunkt der neuen Publikation, die der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA im Juli veröffentlichte. »AUMA Trends 2022/2023, Die deutsche Messewirtschaft: An uns hängt viel« ist Titel der interaktiven Broschüre, die die bisher erschienene »Bilanz« ablöst.

Von den politischen Entscheidungen in der Corona-Pandemie sei keine Branche so hart betroffen wie die deutsche Messewirtschaft. Nach langem Messeverbot falle der dritte Neustart der Messen seit 2020 noch in eine Zeit ungeahnter Krisen der Weltpolitik. Wohin der Messeplatz Deutschland steuere, der bis zum Beginn der Pandemie jährlich 28 Mrd. Euro zum gesamtwirtschaftlichen Plus beigetragen habe und 230.000 Arbeitsplätze sicherte, werde sich in diesem Winter zeigen, so der Verband.

Neben zehn Trends zur Zukunft der Messebranche als Destillat aus Befragungen, Beobachtungen und Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus der Branche kommen auch Persönlichkeiten aus dem nationalen wie internationalen Umfeld von Messen zu Wort. Zum Beispiel schaut Ingrid Hartges, die Stimme des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, im Interview über den Tellerrand ebenso wie Kai Hattendorf, Chef des Weltmesseverband UFI mit Sitz in Paris, der den Blick weitet für die internationale Perspektive.

Link zur interaktiven Veröffentlichung »AUMA Trends 2022/2023«. [pm]