Eingestellt: Bild Politik

Am 8. Februar 2019 erschien die erste Ausgabe der »Bild Politik«. Laut Verlag war es ein Testballon für ein wöchentliches, »neuartiges Politmagazin«, das mit einer Auflage von 20.000 St. im Raum Hamburg, Lübeck und Lüneburg an den Start ging (Verkaufspreis: 2,50 EUR).

Titelseiten der ersten und der Letzten Ausgabe von Bild Politik. Die Aufmachung war aufmerksamkeitsstark und die ungewöhnliche Einteilung klar ersichtlich. Quelle: Springer

Leitidee war laut Pressemeldung des Verlags:

Bild Politik stellt die ›wichtigsten Fragen der Woche‹ und liefert die Antworten. Im Unterschied zu anderen Magazinen werden die Themen nicht nach klassischen Ressorts wie Innen- oder Außenpolitik sortiert, sondern eingeordnet in die Rubriken ›Ärger‹, ›Freude‹ und ›Neugier‹. Die Perspektive der Leser wird damit bewusst aufgenommen. So will Bild Politik die Leser auch emotional ansprechen, die wöchentlich aktuellsten und relevantesten Fragen stellen und diese mit Fakten und Hintergründen komprimiert und übersichtlich beantworten. Auf diese Weise wird die schnelle Erfassbarkeit von Bild mit der fundierten Einordnung einer Wochenzeitschrift verknüpft.

Am 5. Juli wurde die Testphase, wie Meedia berichtete, planmäßig abgeschlossen, um in den folgenden Wochen die Daten auszuwerten und eine Entscheidung zu treffen, ob das Magazin weitergeführt werde oder nicht. Am 2. Oktober berichtete die Seite vom endgültigen Aus des Printmagazins auch wegen anstehender Restrukturierungsmaßnahmen im Verlag. Zur Umstrukturierung des Springer-Konzerns berichtet das Manager-Magazin.

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