B2B-Shop-Relaunch und PIM-Einführung

Symbolbild: Pixabay

Im Rahmen der Einführung eines neuen PIM-Systems sowie des B2B-Onlineshop-Relaunches des Bürobedarfgroßhändlers Horn GmbH wurde die Internetagentur scope01 mit der Integration der PIM-Schnittstelle Pimcore/Shopware beauftragt. Laut Pressemeldung der Frankfurter Agentur fiel die Auswahl beim PIM-System auf Pimcore, eine Open-Source-Software für Datenmanagement aus Österreich. Basis für die weitere Implementierung bei Horn war die Multishop-Schnittstelle Pimcore/Shopware von scope01. Diese Schnittstelle wurde durch die interne Entwicklungsabteilung des Handelsunternehmens an die eigenen Anforderungen angepasst und erweitert. In diesem Zusammenhang wurden umfangreiche Importer für den initialen und wiederholenden Datenimport aus unterschiedlichsten Kanälen entwickelt.

Beim B2B-Onlineshop fiel die Entscheidung auf die Shopware Enterprise Edition. Das Layout für den neuen Shop wurde durch die Marketingabteilung des Händlers konzipiert und gestaltet. Zur Einbindung in das 2019 eingeführte, neue Corporate Design wurden Anpassungen an Frontend und Backend auf Basis von Shopware vorgenommen. Hierzu gehörte auch die Anbindung des Shops an das ERP-System zur Übergabe von Bestellungen und das Abrufen von Dokumenten wie Lieferscheinen oder Rechnungen. Da fast 100.000 Produkte angeboten werden, kommt die die Shopware Enterprise Search auf Basis der Elastic Search zum Einsatz. Die Suchlösung wurde speziell hinsichtlich der individuellen Anforderungen konfiguriert und erweitert.

Workshops, Training und Projektmanagement aus einer Hand

Zur Erreichung der Projektziele wurden mit dem Team aus der IT-Abteilung von Horn mehrere Workshops durchgeführt. So wurden im ersten Workshop das Projektziel festgelegt sowie die bisherige und geplante Systemarchitektur formuliert und dokumentiert. Laut Agentur sei gerade bei der Einführung eines PIM-Systems zwingend notwendig, die Datenflüsse von und in Richtung PIM vollständig zu definieren. In einem zweiten Workshop wurden die bereits gewonnenen Erkenntnisse in kleinere Bausteine aufgeteilt und detailliert spezifiziert. Weitere Workshops zur Detaildefinition wurden nach Bedarf durchgeführt, begleitet und dokumentiert.

Der größte Teil der Entwicklungsarbeiten fand beim Anwender statt. Dazu wurden die Webentwickler von Experten der Agentur durch Hilfestellung bei der Umsetzung und Analysen in Form von Code-Reviews begleitet. Als Ziele werden die Sicherstellung einer hohen Performance und die langfristige Wartbarkeit und Updatefähigkeit der Lösungen genannt.

Die Agentur übernahm auch für drei Monate als Interimslösung das Projektmanagement für das Onlineprojekt. Neben der Überbrückung eines personellen Engpasses sei auch die Etablierung eines agilen Projektmanagements ausschlaggebend für diese Entscheidung gewesen. Im Rahmen dieses Zeitraums etablierte die Agentur nach eigenen Angaben insbesondere

  • die Einführung eines wöchentlichen Sprints mit Planung von wöchentlichen Aufgaben für das Team zur Erreichen des Projektziels zum vorgegebenen Termin,
  • die Erstellung, Bearbeitung und Aktualisierung von Tickets,
  • die Bewertung von Aufgaben und Erfassung von Arbeitszeiten für eine bessere Planbarkeit,
  • die Abstimmung mit weiteren Abteilungen sowie
  • Testen der Aufgaben auch durch andere Kollegen in der Entwicklung zur Sicherstellung einer hohen Qualität. [via Open-PR]
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