Personalisierte Werbung auf Social-Media-Kanälen wird als störend empfunden

Symbolbild: Pixabay CC0

Die vom Marketingverein MTP (Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V.) durchgeführte Umfrage »MTPanel« ergab, dass sich 44,3 % der Nutzer sozialer Medien von personalisierter Werbung gestört fühlen, weil sie das Gefühl hätten, kontrolliert zu werden. Nur 27,5 % begrüßen würden diese Art der Werbung begrüßen, da sie dadurch weniger nach interessanten Angeboten suchen müssten. Für die Umfrage hat der Verein seine Mitglieder befragt und laut eigener Angabe antworteten 375 Studierende zwischen 18 und 29 Jahren.

Auf der von jungen Leuten besonders stark genutzten Plattform Instagram sei zwei Drittel der Befragten derartige Werbung bereits aufgefallen. Trotz der hohen Ablehnungsquote scheint diese Werbemaßnahme  erfolgreich zu sein, immerhin wurden 41 % durch Instagram Shopping schon einmal verleitet, etwas zu kaufen.

Bei der Nutzung sozialer Medien liegt laut dieser Umfrage Whatsapp mit 98,7 % vorn, gefolgt von Instagram mit 89,1 % und Facebook mit 86 %. Snaptchat und Twitter liegen bei 58 % bzw. 15 %, andere Netzwerke seien von den Studierenden nur vereinzelt genannt worden. Die Nutzungsdauer sozialer Medien betrug bei den Befragten durchschnittlich rund zweieinhalb Stunden pro Tag, bei mehr als jedem Fünften betrage sie allerdings über vier Stunden pro Tag. [via Open-PR]

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