Messbarkeit crossmedialer Werbekampagnen

Symbolbild: pixabay cc0

Ein Hersteller bewirbt seine Produkte insbesondere über Online, Social Media, TV und sporadische Printanzeigen. Wie steht es nun mit der Messbarkeit, was ihm seine Werbung generell bringt, welcher Kommunikationskanal welchen Werbewirkungsbeitrag liefert und welche Gründe es für positive Ergebnisse im Verlauf der Werbekampagne gibt?

Der Werbewirkungsbeitrag pro Kommunikationskanal sowie Status und Entwicklung von marken-/kampagnenspezifischen Elementen wie Markenbekanntheit, Kundenloyalität, Kaufbereitschaft ist laut der Mediaagentur Falkenberg nur über ein Trackinginstrument erhebbar.

Solche Instrumente sind laut Agentur relativ kostenintensiv und es sei notwendig, sie mit möglichst mehrjährigen Daten zu füttern, um eine verlässliche empirische Basis sicherzustellen.

Die Agentur führt an, dass befragte Personen in der Regel Werbung in TV stärker erinnerten als Werbung in anderen Mediagattungen. Teilweise gäben sie sogar an, TV-Werbung gesehen zu haben, obwohl gar keine lief.
In der Praxis konzentriere man sich heutzutage daher oft auf die Analyse und Optimierung von insbesondere Online-Werbekampagnen. Die Analyse sowohl anhand von agentureigenen wie auch allgemein zugänglichen Tools wie Google Analytics (kostenlos) sowie Adobe Analytics (kostenpflichtig) analysiert werden. Da die Meßmethode dieser beiden Werkzeuge unterschiedlich sei, würden deren Ergebnisse auch nicht übereinstimmen. Wichtig sei demnach, sich möglichst auf eins der Werkzeuge zu fokussieren.

Kunden wollten von Ihrer Mediaagentur insbesondere wissen, welche der Werbemaßnahmen vor allem für positive Kampagnen-Peaks sorgen und Kennzahlen wie Anfragen, Besuche von Landingpages oder Produktkonfiguratorzugriffe steigern. In der Praxis seien es für das Beispiel Pkw insbesondere nachfolgende Werbemaßnahmen:

  • Direkt-/Haushaltsverteilung: Pkw-Hersteller nutzen gern Prospekte für Imagewerbung, um mehrere ihrer Modelle zu präsentieren
  • E-Mail-Newsletter
  • Start von TV-Kampagnen
  • Homepage-Takeover auf leistungsstarken Online-Sites
  • Social Ads
  • Affiliate-Werbung (i.d.R. weniger qualifizierte Leads) [via Open-PR]

Teilen:

Anbieter:

None found