Grafik: Auma

Networking ist wichtigster Messevorteil

Der Verband der deutschen Messwirtschaft Auma ließ über den Marktforscher Kantar TNS ausstellende Unternehmen nach Messevorteilen gegenüber digitalen Instrumenten befragen. Zentrales Ergebnis ist laut dem Verband, dass die deutschen ausstellenden Unternehmen im Einsatz des Mediums Messe in der B2B-Kommunikation erhebliche Vorteile im Vergleich zu digitalen Instrumenten sehen, etwa gegenüber Social Media oder virtuellen Marktplätzen.

Gemäß der Studie betrachten 99% der Aussteller den persönlichen Kontakt, die Möglichkeit zum direkten Networking als wesentliches Messe-Plus, 95% sehen einen Vorteil darin, dass ihr Unternehmen auf Messen die (potenziellen) Kunden durch Mitarbeiter verschiedenster Kompetenzen unmittelbar beraten kann.

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Die Möglichkeit, Produkte durch Ansprache aller Sinne authentisch zu präsentieren, sehen 82% der befragten Unternehmen als einen wesentlichen Messevorteil gegenüber digitalen Formaten. Eng damit verbunden sei für fast 50% der Aussteller die Möglichkeit des unverbindlichen Tests von Produkten ohne Kaufverpflichtung.

Schließlich gaben 60% eine nachhaltig positive Wirkung auf das eigene Unternehmen an, wenn man auf Messen dem Besucher Erlebnisse bieten könne. Nach Auffassung des Verbands zeigen die Befragungsergebnisse, dass die meisten Unternehmen klar erkannt hätten, wie sie sich durch Messebeteiligungen gegenüber Wettbewerbern profilieren können, die vorrangig auf digitale Kommunikation setzen. Das bedeute nicht, dass es hier um ein Entweder-Oder ginge: 62% der Aussteller setzen beispielsweise auch Social Media in der B2B-Kommunikation ein und 49% Onlinewerbung. [pm]

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