Life Science Factory für Gründer

Der Sartorius-Vorstandsvorsitzende Joachim Kreuzburg (Mitte) und die beiden Life-Science-Factory-Geschäftsführer Marco Janezic (links) und Sven Wagner (rechts) (Copyright: Sartorius, Fotograf: Swen Pförtner). Bild: Sartorius.

Mit der neu gegründeten, eigenständigen »Life Science Factory« will Sartorius, ein nach eigenen Angaben international führender Partner der biopharmazeutischen Industrie und Forschung, Firmenneugründungen fördern und Gründer aus dem Life-Science-Bereich anziehen.

Die »Life Science Factory« will Raum und Unterstützung für gründungswillige Wissenschaftler  und junge Firmen bieten, die ihre ersten Schritte außerhalb akademischer Institutionen gehen wollen. Nach einem in den USA als Startrampe für Life-Science-Gründungen etablierten Vorbild sieht das Konzept ein Zusammenwirken von Laborflächen, Co-Working-Räumen und  Netzwerkangeboten wie Mentoring und Unternehmensfinanzierung vor. Ein professionelles
Betreiberkonzept soll Anlagen- und Verwaltungssupport, hochwertige Laborausstattung  und qualifiziertes Laborpersonal sichern.

Der Sartorius-Vorstandsvorsitzende Joachim Kreuzburg (Mitte) und die beiden Life-Science-Factory-Geschäftsführer Marco Janezic (links) und Sven Wagner (rechts) (Copyright: Sartorius, Fotograf: Swen Pförtner). Bild: Sartorius.

Der Sartorius-Vorstandsvorsitzende Joachim Kreuzburg (Mitte) und die beiden Life-Science-Factory-Geschäftsführer Marco Janezic (links) und Sven Wagner (rechts) (Copyright: Sartorius, Fotograf: Swen Pförtner). Bild: Sartorius.

»In dieser Kombination ist dieser Ansatz neu in Deutschland und Europa«, sagt Sartorius-Vorstandschef Joachim Kreuzburg. »Neben dem Zugang zu Gründungs- und Wachstumskapital fehlt es Life-Science-Gründern vor allem an geeigneten Räumen und einem leistungsfähigen Netzwerk. Flexible und offen gestaltete Labor-, Büro- und Veranstaltungsflächen sind ein guter Nährboden, um Neues auszuprobieren und Kontakte und Erfahrungen mit Gleichgesinnten und
erfahrenen Akteuren zu teilen.« Ziel sei es, Göttingen über die rein wissenschaftliche Expertise hinaus als echten Gründer-Standort für Life Science zu etablieren.

Die Life Science Factory soll eng mit lokalen Partnern zusammenarbeiten und darüber hinaus ihr überregionales Netzwerk einbringen. Zum Beispiel sollen dort Gründeraktivitäten der Fraunhofer Gesellschaft wie die Fraunhofer Life Science Days oder die Gründerinitiative Young Entrepreneurs in Science der Falling Walls Foundation stattfinden.

Anfang 2019 soll es losgehen: In der Göttinger Innenstadt werden auf mehr als 500 m² Flächen für Co-Working, Experimente und Veranstaltungen zur Verfügung stehen, die von Gründern zum Arbeiten und zum Bau von Prototypen gemietet werden können. In den Räumen sollen unter auch 3D-Drucker und Laser-Cutter verfügbar sein. Vorträge von Patentanwälten oder erfolgreichen Gründern sind ebenfalls geplant sowie weitere Veranstaltungen zu Gründungsfragen. 2021 soll die »Life Science Factory« in das Sartorius-Quartier umziehen. Der Neubau soll mit einer Gesamtfläche von mehr als 3000 m² eines der ersten Gebäude sein, die im neuen Stadtviertel auf dem ehemaligen Sartorius-Areal eröffnet werden. [pm]