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Vom Datenchaos zum intelligenten Informationsraum

Von der Dokumentation zur Information – dieser Trend zeichnet sich in der Branche der technischen Kommunikation seit Jahren ab. Nicht mehr bloße Ansammlungen von Daten oder gedruckte Bedienungsanleitungen sind gefragt, sondern intelligente Information. Auf der tekom-Frühjahrstagung zeigt Docufy seine Lösung für dieses komplexe Thema: den Informationsraum. Jeder Informationsbaustein hat in diesem virtuellen Raum eine eindeutige Adresse. Gewünschte Informationen sollen sich so flexibel und für den konkreten Anwendungsfall zusammenstellen und veröffentlichen lassen: als gedrucktes Dokument, mobil auf dem Smartphone oder in einer Augmented-Reality-Anwendung.

Vom 19. bis 20. April veranstaltet der Fachverband tekom in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz seine Frühjahrstagung für Fachleute und Unternehmensverantwortliche, die sich in der Industrie und bei Dienstleistern um Gebrauchs- und Betriebsanleitungen kümmern sowie deren Qualität verbessern wollen. Eine Ausstellung mit spezialisierten Softwareanbietern und redaktionellen Dienstleistern rundet die Tagung ab.

Docufy, Hersteller von Softwarelösungen für die technische Dokumentation und Anbieter von Multi-Level-Dokumentation, präsentiert den Besuchern am Stand 9 den »Informationsraum«. Dieser ist laut Herstellerinformation nicht als eigenständiges Softwaresystem zu verstehen, sondern vielmehr als Konzept, das die eindeutige Adressierung oder besser Klassifizierung von Einzelinformationen ermöglicht. Der Informationsraum bildet Objekte aus der realen Welt ab. Einzelne Informationsbausteine, sogenannte »Topics« werden darin separat erfasst und zu einem Thema passend zugeordnet. Weil jedes »Topic« eine eindeutige Adresse im Raum hat, lassen sich gewünschte Informationen flexibel und für den konkreten Anwendungsfall zusammenstellen und veröffentlichen: Als gedrucktes Dokument, mobil auf dem Smartphone oder in einer Augmented-Reality-Anwendung.

Die Datenflut steigt und gute Informationen werden wichtiger

Warum ein solcher Informationsraum für Unternehmen heute unabdingbar ist, erläutert Geschäftsführer Uwe Reißenweber: »In einer digitalen Welt werden immer mehr Daten produziert. Standardisierte Produkte werden immer seltener. Die Informationen, die in unserer modernen Welt gefragt sind und auf die keiner mehr lange warten will, sind in vielen unterschiedlichen Dokumenten versteckt – zum Teil werden sie aber auch noch gar nicht erhoben. Die Fragen sind längst da, nur die Antworten fehlen. Früher hat ein Kunde in einem Katalog nach einem Produkt gesucht und wenn der Preis und die Features passten, wurde bestellt. Heute sucht ein Kunde nach Anwendungskriterien, stellt sich sein Produkt nach eigenen Vorstellungen zusammen, passt Ausstattungsdetails, Muster und Farbe an und bestellt dann ›sein‹ Produkt. Die zugehörige Information in einzelnen Dokumenten zu speichern wird undenkbar. Wir benötigen flexible, in sich abgeschlossene Informationseinheiten, die unabhängig voneinander erstellt und beliebig miteinander kombiniert werden können.«

In der technischen Dokumentation liegt laut Reißenweber die Kernkompetenz zum Handling von Informationen. Hier werden Daten über Maschinen und Anlagen, ihre Varianten, Wartung, Komponenten, zugehörige Bilder etc. gehortet, bislang aber lediglich für die gesetzlich vorgeschriebene technische Dokumentation genutzt. Diese Datenmengen könnten noch ergänzt werden durch Informationen zum gesamten Produktlebenszyklus, von der Entwicklung über Marketing und Vertrieb, Installation, Betrieb, Wartung und schließlich Entsorgung. Alle Unternehmensbereiche oder auch Kunden könnten über den Informationsraum Zugang zu diesem Wissen erlangen. Wie dabei die Software des Unternehmens vom Redaktionssystem »Cosima« bis zur mobilen Publikationsplattform »TopicPilot« ineinander greift, können Besucher der tekom Frühjahrstagung am Stand 9 erleben.[via Pressebox]

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