Bedienungsanleitungen: digital und smart.

Das Interface von IDI. Quelle: Ureality

Was wäre, wenn Bedienungsanleitungen immer und überall greifbar wären? Könnten sie sich vielleicht von alleine auf der richtigen Seite aufschlagen? Oder wäre es sogar möglich, Geräte sich selbst erklären zu lassen? Hierfür entwickelt URealitys eine neue Softwarelösung »Intelligent Documentation and Instruction,« kurz »IDI«.

Das Tool soll Dokumentationen in einer Cloud organisieren und Dokumentationen authentifizierten Nutzern digital zur Verfügung stellen. Darüber hinaus soll es Features geben, durch die sich Anleitungen direkt am zu erklärenden Gerät öffnen lassen. Wenn »IDI« entsprechende Daten erhält, sollen Funktionsbeschreibungen sogar als Einblendung über den entsprechenden Teilen des Geräts gelesen werden. Hier wird Augmented Reality als Technologie zum Einsatz komen. So soll nicht nur Platz im Regal gespart und durch den geringeren Papierverbrauch die Umwelt geschont, sondern auch Arbeitsabläufe optimiert werden. Sobald eine Anleitung in die Cloud geladen wird, soll sie sofort jedem zur Verfügung stehen. Durch die zentrale Organisation der Dokumente können sie viel leichter auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Damit niemand mit fehlenden Berechtigungen potenziell sensible Daten einsehen kann, muss der Nutzer sich zunächst mit einem QR-Code authentifizieren. Dieser kann beispielsweise, leicht zugänglich, auf dem Mitarbeiterausweis angebracht werden. Erst danach können die Funktionen der Software genutzt werden.

Auch auf den entsprechenden Geräten bzw. Maschinen soll ein QR-Code angebracht werden. Nach Scan des Codes soll sich sich die entsprechende Dokumentation von alleine öffnen, und dies sogar an der richtigen Stelle. Abhängig von der Rolle des Nutzers oder der aktuellen Zeit soll auch unterschieden werden können, ob zum Beispiel eine Wartungsanleitung oder eine Betriebsanleitung angezeigt werden.

Ein weiteres sehr wichtiges Feature sieht der Anbieter in der Augmented-Reality-Funktion. Dies soll mit  einer AR-Brille oder mit einem Tablet funktionieren, das vor das zu erklärende Objekt gehalten wird. Direkt an den einzelnen Elementen des Gerätes werden dann die zugehörigen Erklärungen eingeblendet. Der Nutzer soll so die Anleitung direkt am realen Objekt angezeigt bekommen, um Missverständnisse zu vermeiden und Zeit einzusparen.

Das Programm soll sich auf beinahe jedem Gerät ausführen lassen, das eine Verbindung zur Cloud herstellen kann. Bisher gehören laut Anbieter zu den unterstützten Geräten Desktop-PCs, Tablets, Smartphones und die Microsoft HoloLens.

»IDI« will genau die Informationen bieten, wann und wo sie gebraucht wird, ohne dabei die Vertraulichkeit zu gefährden. Es will zudem Arbeitsabläufe ökonomischer und ökologischer  gestalten. Die Softwarelösung befindet sich laut UReality aktuell in einer Beta Phase. [via Open-PR]

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