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Social-Media-Preis-Index Q3/2017

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Die Social-Media-Agentur esome advertising veröffentlichte den Social-Media-Preis-Index für das dritte Quartal 2017. Dieser Index veranschaulicht anhand von Werbekampagnen, die durch die Agentur umgesetzt wurden, die Preisentwicklung der vergangenen Quartale und soll Werbetreibenden als Orientierung dienen. Erstmals sind auch Einblicke in die Werbung auf Snapchat enthalten.

Laut dem Index verzeichnete im dritten Quartal der Bereich Social-Media-Advertising keine signifikanten Änderungen der Werbeausgaben, welche sich damit aber immer noch nahe am Niveau vom umsatzstärksten vierten Quartal 2016 bewegten. Der Trend des seit Beginn des Jahres steigenden Kontaktpreises (CPM) setzte sich auch in Q3 fort, jedoch mit weiterhin rückläufiger Inflationsrate im Vergleich zu Q2.

Neben dem steigenden Kontaktpreis war eine insgesamt höhere Nutzeraktivität zu verzeichnen, was zur einer Senkung der Klickpreise auf allen Plattformen in Q3 führte. Ausgenommen hiervon ist das Facebook Audience Network: Aufgrund einer Anpassung der Klickmetrik, die nun unabsichtliche Klicks berücksichtigt und aus der Anzahl der Klick herausrechnet, sank die Click-Through-Rate (CTR) im vergangenen Quartal stark, was zu einer Erhöhung des CPC (Cost-per-Click) führte. Aufgrund der Veränderung der Metrik ist ein Vergleich mit vorigen Quartalen obsolet.

Im Plattformvergleich gewinnt Twitter an Attraktivität: Die Kontaktpreise sanken im vergangenen Quartal weiter, während CTR sowie Engagement-Rate erneut stiegen und somit zu niedrigen Interaktionskosten führten. Instagram hingegen musste neben einem leicht gestiegenen CPM und einer leicht gesunkenen CTR auch sinkende Werbeausgaben hinnehmen. Der Abfall der Werbeausgaben soll sich jedoch im Bereich normaler Schwankungen befinden. Facebook machte aufgrund der vielfältigen Werbeoptionen, die den Bedürfnissen Werbetreibender aus verschiedenen Branchen entsprechen und stetig angepasst werden, auch in Q3 den größten Anteil in den Mediaplänen der Werbetreibenden aus.

Neu im Plattformportfolio ist seit diesem Jahr Snapchat. Mit einem CPM von unter zwei Euro konnten Werbetreibende in Q3 über Snapchat günstig eine junge Zielgruppe erreichen und gleichzeitig von hohen Interaktionsraten profitieren. Im Vergleich zu Festplatzierungen waren die Kontaktpreise im auktionsbasierten Einkauf zwar niedriger, jedoch verzeichneten Werbetreibende bei der Buchung von Sponsored Lenses eine zweistellige Nutzungsrate und eine durchschnittliche Nutzungszeit des Formates von über einer Minute. Die Leistungswerte einer Sponsored Lense können in Abhängigkeit von der Gestaltung des Werbemittels stark schwanken, was einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig die Anpassung von Werbemitteln an eine Plattform und deren spezifische Formate ist.

Die Agentur erwartet, dass im laufenden vierten Quartal der Wettbewerb um das Werbeinventar in den sozialen Netzwerken weiter zunehmen wird. [via firmenpresse]

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